OMR Silicon Valley Update

Wie weit weg sind wir von einer KI, die einfach für uns macht, Nick Turley? (#66)


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Nick Turley ist jetzt Stammgast im OMR Silicon Valley Update. Zum 2. Mal durfte ich ihn auf der großen OMR Conference Stage vor 15k Menschen interviewen.

Wie weit sind wir wirklich davon entfernt, dass KI einfach selbständig Dinge für uns erledigt? Statt zu antworten, einfach machen?

Nick Turley, Head of ChatGPT bei OpenAI, gibt darauf eine überraschend konkrete Antwort: sechs Monate. Mit dem Zukauf von Peter Steinberger und OpenClaw hat OpenAI den Schritt vom reaktiven Chatbot hin zum proaktiven Assistenten eingeleitet, der ganze Computer für dich bedient.

Ich holte Nick zum zweiten Mal in die OMR Silicon Valley Update Reihe. Live von der OMR Bühne vor 15.000 Menschen sprechen wir beiden über die wichtigste Wette von OpenAI im letzten Jahr, warum ChatGPT trotz einer Milliarde Nutzer immer noch wie MS-DOS funktioniert, was 250 Millionen Menschen wöchentlich an Gesundheitsfragen reinkippen, und warum Nick glaubt, dass Deutschland gerade jetzt eine riesige Chance hat.

Außerdem: was Sam Altman richtig gut macht, warum OpenAI im KI-Coding-Rennen plötzlich Konkurrenz bekommt, und wo Nick die nächste große Welle für Gründer sieht.

Live von der OMR Bühne in Hamburg mit Nick Turley. Auf gehts.

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Pizza Hut im Afrika, Geparden als Haustiere und jetzt AI. Wer bist du eigentlich, Stefano Benedikter? (#65)


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Stefano Benedikter hat bei Merrill Lynch in London Milliarden-Deals gemacht — und dann alles hingeworfen, um als Erster Pizza Hut nach Sub-Sahara-Afrika zu bringen. In Sambia. Am ersten Tag hat er internationale Verkaufsrekorde gebrochen. Danach kamen Vodafone, eine Blaubeerfarm mit über 10.000 Mitarbeitern in Simbabwe, eine Kaffee-Rösterei und La Marzocco als Reseller. 7 Exits in 20 Ländern über 13 Jahre.
Zwischendurch hat er auf einem 10.000-Acre-Anwesen in Sambia gelebt — mit 7.000 Tieren, darunter Elefanten, Giraffen und zwei Geparden als Haustiere. Sein Ziel: den "Central Park of Africa" bauen.

Heute baut Stefano Nuraxi, eine AI-Longevity-Company, die ein sogenanntes World Model für menschliche Gesundheit entwickelt. Der Clou: Es soll vorhersagen, was in deinem Körper in den nächsten Jahren passiert — und zwar nicht mit einem LLM wie ChatGPT, sondern mit einem komplett neuen Ansatz. Gelauncht hat er das Ganze nicht im Silicon Valley, sondern in Saudi-Arabien.

Wir sprechen darüber, warum Brian Johnson aufgehört hat zu leben, wie man in Ländern ohne Strom und Straßen globale Marken aufbaut, warum die Schubkarre in Simbabwe mehr wert war als das Geld drin — und warum in 50 Jahren die Hälfte der Welt Afrikaner sein wird.

Wie baust du $10 Millionen ARR mit 11 Leuten, Dominik Middelmann? (#64)


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In dieser Folge spreche ich mit Dominik Middelmann, Co-Founder und CEO von mdhub (YC S24). mdhub baut ein AI-natives Betriebssystem für Behavioral-Health-Kliniken in den USA: drei AI-Worker (Sarah für Admissions, Emma für klinische Dokumentation, Eric fürs Billing) plus EHR, CRM und Revenue Cycle Management in einer Plattform.

Themen der Folge:
Vom Internat in England über King's College, LBS und BCG zu vier prägenden Jahren bei TIER Mobility — und wie aus zwei TIER-Kollegen das mdhub-Founding-Team wurde.
Warum Behavioral Health und nicht General Healthcare. Wie der Taco-Laden-Moment mit Efren die Idee zündete und warum 100 Gespräche mit Ärzten der eigentliche Startpunkt waren.
Wie der erste VC nach einer Live-Demo auf einem Golfplatz 100.000 Dollar zusagte. Warum Y Combinator drei Anläufe brauchte. Wie aus 800k Seed eine Firma wurde, die dieses Jahr 10 Millionen ARR knacken will.
Strategie-Entscheidung Full-Stack statt Point Solution: Warum mdhub das genaue Gegenteil von Abridge baut, dessen Series E gerade auf 5,3 Milliarden Dollar Bewertung landete.
Wie ein 11-Personen-Team eine Firma auf 10 Millionen ARR skaliert, warum AI-Agents das alte Hiring-Playbook ablösen, und was deutsche Gründer von der amerikanischen Sales-Kultur lernen können.
Plus: Warum ein Junge aus Bochum bodenständig bleibt, auch wenn er in San Francisco gegen die Großen antritt.

Wie baut man heute seinen Moat mit Content first, Louis Morgner? (#63)


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Louis Morgner hat mit Anfang 20 Jamie mitgegründet – Europas führendes AI-Notetaking-Startup mit Millionen-Umsatz. Dann ist er rausgegangen. Mitten im Wachstum.
Heute baut der 26-Jährige mit Acta gleichzeitig mehrere Ventures auf und hat ohne fertiges Produkt über 2 Millionen Views und 15.000 Follower in zwei Monaten generiert – komplett organisch. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum er Jamie verlassen hat, wie er ein Team aufbaut, das wie ein Steven-Spielberg-Set funktioniert, warum Content heute der wahre Moat ist und was es bedeutet, alles öffentlich zu machen.
Außerdem: Warum er trotz aller Ambitionen wieder nach Berlin zurückgeht, was er am europäischen Startup-Ökosystem hasst und warum „People prefer the certainty of misery over the misery of uncertainty“ mehr als nur ein Spruch ist.

Wie wird man vom KFZ Mechaniker zum YC-Founder, Bernhard Hausleitner? (#62)


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Bernhard "Berni" Hausleitner hat nach der Schule erst mal drei Jahre lang Autos geschraubt – als KFZ-Mechaniker in Dingolfing. Über den zweiten Bildungsweg, die TUM und fast acht Jahre bei BMW kam er nach Stanford, dann zu Tesla ins Autopilot-Team. Und dann hat er alles hingeschmissen, um Soff zu gründen – ein AI-Startup für amerikanische Schraubenhersteller und Industrieunternehmen.
Aber der Weg war nicht gradlinig: Co-Founder Breakup, null Dollar Umsatz, plötzlich alleine. Bernis Antwort? Nach Texas fliegen, sich in eine Fabrik einsperren und drei Wochen später den ersten 50.000-Dollar-Vertrag unterschreiben. Heute macht Soff eine halbe Million Dollar Umsatz, hat Millionen geraiset – aber nirgendwo announced – und peilt double digit millions an.
Wir sprechen darüber, warum die schöne Wohnung in München mit Firmenwagen nicht gereicht hat, wie LinkedIn der beste Sales-Kanal für B2B-Startups ist, warum man lieber Leuten helfen sollte, mehr Geld zu machen als Geld zu sparen – und warum Berni trotzdem nicht für immer in San Francisco bleiben will.

Wie landet man von Teslas Elite-Einheit bei einem AI-Kuscheltier, Dr. Anja Kötzsch? (#61)


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Dr. Anja Kötzsch war drei Jahre lang Teil von Teslas „25 Guns", einer 25-köpfigen Elite-Taskforce, die direkt an Elon Musk reported hat und die härtesten Probleme der Gigafactory Berlin lösen musste. Dann hat sie gekündigt, ist nach Tansania gegangen, hat Häuser gebaut, und gründet jetzt in San Francisco Aulino: ein AI-Kuscheltier, das Kindern ab 3 Jahren beibringt, mit ihren Gefühlen umzugehen.
Das Besondere: Das Sprachmodell läuft komplett lokal, ohne Internet, ohne Cloud. Keine Daten, die irgendwohin wandern. In einem Markt, in dem AI-Spielzeuge Kindern erklären, wie man Messer schärft, setzt Anja auf Kinderpsychologie, Transparenz und Premium-Qualität.
Wir sprechen über die 25 Guns bei Tesla, was man da wirklich verdient hat, warum sie gegangen ist, wie Afrika sie auf die Idee gebracht hat, warum sie als Hardware-Gründerin in San Francisco bootstrappt — und ich erzähle eine persönliche Kindheitsgeschichte, die mich seit 30 Jahren begleitet.

Wie baut man ganze Engineering-Teams mit KI, Arndt Voges? (#60)


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Hacker News (sucht nach p0 auf der seite): news.ycombinator.com
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Heute eine besondere Folge: Kein externer Gast, sondern mein Co-Founder Arndt Voges sitzt mir gegenüber. Arndt ist CTO von Purple AI und der Mann, der seit vier Jahren an meiner Seite Produkte baut — von learn.xyz bis zu unserem heutigen Launch: p0.
p0 ist eine Software, die verspricht, was kein anderes AI-Coding-Tool bisher einlöst: ganze Produkte und komplexe Features autonom end-to-end zu bauen. Kein Babysitting, kein Prompt-Pingpong — sondern Spezifikation rein, production-ready Code raus - on top Deiner eigenen Codebasis.

Wir sprechen darüber, warum Coding zwar gelöst ist, aber Software bauen noch lange nicht. Warum wir zehn gescheiterte Produkte gebaut haben, bevor wir gemerkt haben, dass unser internes Tool das eigentliche Produkt war. Und warum Arndt jeden Morgen Angst hat, und trotzdem weitermacht.

Eine ehrliche Folge über Gründen, KI und den Moment, in dem man sein eigenes Ding in die Welt schickt.

Wie geht enterprise sales als early stage founder, Max Elster? (#59)


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Max Elster ist unter 30, hat seine erste Firma mit 24 gegründet, und sitzt heute als CEO von Minoa in San Francisco mit Snowflake, Vanta und Personio als Kunden. Mit unter 10 Leuten. Ohne YC. Ohne großes Sales-Team.
In dieser Folge sprechen wir darüber, wie man als Early-Stage-Founder wirklich an Enterprise-Deals rankommt, warum fast niemand Value selling richtig macht – und was ein einstelliges Golf-Handicap mit Unternehmertum zu tun hat.

Wie kommt man ohne Studium zu YC und Millionen, Sebastian Völkl? (#58)


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Donnerstag letzte Abi-Klausur, Montag erster Vollzeit-Job im Startup. Sebastian Völkl aus Freising bei München hat sich nur an der Uni eingeschrieben, um das MVG-Ticket günstiger zu bekommen. Mit 19 hat er sein erstes Startup gegründet und verkauft. Danach baute er ein Open-Source Brain-Computer-Interface, mit dem man über einen Raspberry Pi Gehirnströme messen kann. Und heute? Baut er mit Dalus Software für Raketen- und Flugzeugbauer, ist frisch aus dem Y Combinator W25 Batch und hat eine Seed-Runde geraced, über die niemand Bescheid weiß.
Wir sprechen über seinen ungewöhnlichen Weg ohne Studium, warum er 12 Monate lang kein Gehalt bekommen hat, wie man als 2-Mann-Team den Output von 30 Engineers produziert, und warum das größere Risiko oft ist, in der Komfortzone zu bleiben.
Eine Folge für alle, die überlegen, ob sie den sicheren Weg verlassen sollen.

Von Google-Absage über Crypto-Crash zu YC - wie oft kann man neu anfangen, Jan Damm? (#57)


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Probiert Dataleap doch mal aus: www.dataleap.ai

Jan Damm hat mit Anfang 20 ein Google-Angebot abgelehnt – für eines der exklusivsten Programme der Tech-Welt. Stattdessen packte er seinen Trekking-Rucksack und landete in San Francisco.
Seitdem: Krypto-Startup, FTX-Crash, AI-Tool für McKinsey mit sechsstelligem Umsatz – alles wieder eingestampft. Jetzt baut er mit Dataleap die erste "Vibe Working Platform" und hat gerade 3,2 Millionen Dollar geraised, mit dem Perplexity-Gründer und dem Instacart-Founder als Angels.
Wir sprechen über das legendäre CDTM in München, warum Jan dachte er sei "zu gut für München", wie man Pivot nach Pivot überlebt – und warum er glaubt, dass der klassische Karriereweg bei Google und McKinsey bald Geschichte ist.